Handgepäck bei Flugreisen

Flugreisende in die USA sollten auf die Dinge in ihrem Handgepäck achten damit die Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen so gering wie möglich sind.
Schon zu hause sollte man genau überlegen, welche Gegenstände im Flugzeug erlaubt sind und welche nicht.

 

"Das Bundesinnenministerium hat nach dem vereitelten Anschlag dazu aufgerufen, so wenig Handgepäck wie möglich mitzunehmen", so die Aussage der Experten von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV).
Flugpassagiere, die derzeit in die USA reisen wollen, sollten außerdem möglichst früh am Flughafen sein und genügend Zeit für den Sicherheitscheck einplanen.

 

Als Faustregel rät die Bundespolizei einen Puffer von zwei Stunden einzuplanen.
Seit dem 29. Dezember 2009 wurden die Kontrollen des Handgepäcks für Flugreisen in die USA verstärkt.
Auch in den USA hat die Flugsicherheitsbehörde TSA genaueste Handgepäck- und Passkontrollen für alle Flüge angekündigt.
Vor Reiseantritt in die USA sollte man sich bei der Fluggesellschaft erkundigen, ob sich eventuell die Flugzeiten verschoben haben.

 

Bevor man das Handgepäck packt, sollte man einen Blick in die Liste der verbotenen Gegenstände werfen, die nicht im Handgepäck mitgeführt werden dürfen.
Achtet man nicht darauf, kann es während der Sicherheitskontrolle zu Missverständnissen und Komplikationen kommen.
Bei dieser Liste handelt es sich um eine Verordnung der Europäischen Kommission und die Aufstellung der TSA.
Dort ist etwa zu erfahren, welche Sportgeräte nur im aufgegebenen Gepäck mitgenommen werden dürfen und bis zu welchen Abmessungen Werkzeuge im Handgepäck noch erlaubt sind.

 

In den vergangenen Wochen wurde immer wieder das Missbrauchspotenzial von Produkten aus den Duty-Free-Shops durch Terroristen diskutiert.
Den Angaben des ADV zu folge, müssen sich Flugreisende allerdings deswegen keine Sorgen machen.
Der Verband bezeichnete die Diskussion als "unnötige Verunsicherung" der Fluggäste.
Wenn Waren hinter den Sicherheitsbereich geliefert werden, müssen sehr strenge Vorschriften eingehalten werden.
Es gab bisher noch keinen einzigen Fall, indem Produkte aus Duty-Free-Shops von Terroristen missbraucht wurden.